Packing: Diese neue Analysetechnik wird die Fussball-Berichterstattung verändern

Ein neuer Wert zeigt, worauf es wirklich ankommt.

Bei der letzten WM schoss Deutschland den Gastgeber mit 7:1 vom Platz – obwohl das Spiel in der klassischen Statistik beinahe ausgeglichen war

Denn Ballbesitz, Torschüsse und Zweikampfquote sind viel weniger aussagekräftig, als man denkt.

Wirft man jedoch einen Blick auf die neuen Werte, die so genannten Packing-Quoten, wird klar, warum Deutschland vor zwei Jahren so überlegen war

Deutschland verbuchte deutlich mehr «überspielte Gegner» und «überspielte Verteidiger».

Erfunden hats ein deutscher Ex-Profi

  • Der 27-jährige deutsche Ex-Internationale Stefan Reinartz feierte am Sonntagabend bei ARD mit seiner neuen Analysetechnik Premiere.
  • Im Anschluss an den 2:0-Sieg Deutschlands gegen die Ukraine präsentierte er seine Packing-Theorie.
  • Der neue Wert bringt die Qualität von Pässen zum Ausdruck. Wenn also der TV-Kommentator von «intelligenten Pässen direkt in die Schnittstelle» schwärmt, kann man diese Qualität auch analytisch belegen.
  • Packing gibt an, wie viele Gegner mit einem guten Pass ausser Gefecht gesetzt bzw. überspielt werden.
  • Mehrere Bundesliga-Trainer sowie der Bundestrainer setzten bereits auf das neue Analysetool. Auch die ARD-Berichterstattung wird fortan während der EM die Packing-Quoten auswerten.

Ein durchschnittlicher Mittelfeldspieler in der Bundesliga kommt auf einen Packing-Wert von 28, Toni Kroos schaffte am Sonntag gegen die Ukraine 112

Eines seiner Glanzstücke war der Pass auf Sami Khedira...

...womit er gleich 9 Gegner überspielte

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