Fertig lustig: Dabei würde Zürich ein bisschen Ironie richtig gut tun

Ein Personenwagen mit Fake-Aufschrift und dazugehörigem Stadtwappen sorgt für Ärger.

«Amt für Ironie» – um dieses Auto gehts

Nur ein Scherz: Bei der Zürcher Stadtverwaltung lässt sich kein «Amt für Ironie» finden, Inhaber des Wagens ist Schriftsteller Thomas Meyer.

Doch nicht alle findens lustig

  • Seit ungefähr einem Jahr dreht auf Zürichs Strassen ein ganz besonderes Auto seine Runden. Angeschrieben ist das Vehikel mit «Amt für Ironie».
  • Daneben darf auch das Stadtwappen (mitsamt Löwen) nicht fehlen – die Aufschrift wirkt dadurch ziemlich offiziell.
  • Doch selbstverständlich gibt es bei der Stadtverwaltung kein solches Amt und auch kein derartiges Auto.
  • Verantwortlich dafür ist stattdessen der Schriftsteller Thomas Meyer, der mit seinem Buch «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» Erfolge feierte.
  • Nun kriegt Meyer wegen der Auto-Aktion anscheinend Ärger – Ironie versteht bei der Stadt schliesslich kaum jemand.
  • Nachdem eine Birke auf das parkierte Gefährt gefallen war und Meyer Hilfe brauchte, informierte eine Polizistin den Autoren, dass die Beschriftung bereits die Rechtsabteilung der Stadt Zürich beschäftige. Wie Meyer gegenüber Storyfilter.com sagt, ist anscheinend ein Schreiben mit einem Ultimatum unterwegs, in dem er aufgefordert wird, die Beschriftung zu entfernen.
  • Der Schreiberling selbst meint dazu lediglich: «Ich werde das tun – aber sie auf eine Weise neu anbringen, für die man mich nicht wird belangen können.»
  • Und er ergänzt: «Ich kann die Haltung der Stadt nicht nachvollziehen. Es steht Ironie drauf, was offenkundig nichts Ernsthaftes sein kann. Und solange ich keine Bussen wegen Humorlosigkeit verteile, handelt es sich hier um einen Scherz, wie er harmloser nicht sein könnte.» 

Dies ist Meyers Facebook-Beitrag

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