«Erlöser-Barbie» – diese Bilder parodieren selbstverliebte Entwicklungshelfer

Ein Instagram-Account will auf die übermässige Selbstdarstellung von freiwilligen Helfern aufmerksam machen.

Gestatten: «Erlöser-Barbie», die Weltverbessererin

  • Der Instagram-Account @barbiesavior hinterfragt die Motivation von Menschen, die in Entwicklungsländer reisen, um anderen zu helfen – und dann ständig Selfies posten.
  • Natürlich ist an Entwicklungsarbeit absolut nichts auszusetzen.
  • Oft aber stellen sich die Freiwilligen auf Social Media als Weltverbesserer dar, was die Frage aufwirft, worum es ihnen wirklich geht.
  • «Barbie Savior», auf Deutsch Erlöser-Barbie, spricht genau dieses Phänomen auf Instagram an.
  • Scheint, als hätte dieser Account einen Nerv getroffen: Er hat mittlerweile schon über 20’000 Follower.
  • Nicht das erste Mal wird ein Barbie benutzt, um auf gesellschaftliche Phänomene aufmerksam zu machen: Das Hipster-Barbie, welches Instagram-Trends parodiert, hat über 1,2 Millionen Follower.

Wie heisst ein Selfie aus einem Slum? Slumfie! – dazu der Text: «Ich bin sehr dankbar und gesegnet, dass ich nicht in einem Slum wohnen muss»

#tradingkenforakenyan – «ich wechsle Ken mit einem Kenianer aus»

«Möge die Bewegung meiner Hüfte so intensiv sein wie die Hoffnung, die ich in mich habe»

«Ich hätte nie gedacht, dass Gott mich auserwählt hat, um solch einen wichtigen Platz in Afrika einzunehmen»

«Es scheint, als liebe man Spring-in-die-Luft-Bilder nicht nur in unserer Kultur»

Nebenbei gründet Barbie ein eigenes Hilfswerk und macht sich selbst zum CEO

«Ich liebe meinen neuen afrikanischen Swag»

«Ich bin so gesegnet, dass ich eine Pause von dieser anstrengenden Zeit habe»

«Auch wenn wir uns erst seit kurzem kennen, wir haben eine ganz spezielle Verbindung»

Weitere Fotos hier.

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